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Kategorie: Interviews
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Veröffentlicht am Montag, 30. Januar 2012 20:00
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Geschrieben von Redaktion
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„Time out“ – heute bei Andreas Pritschow
Alter: 35
Wohnort: Leinfelden-Echterdingen
Beruf: Ingenieur
Schiedsrichter seit: 1993
Schiedsrichter im Elitekader des Deutschen Handballbundes.
A wie Arbeitskollegen:
Einige würden gerne mal mit mir tauschen.
B wie Bundesliga:
Bedeutet große Hallen, viele Zuschauer und tolle Spiele.
C wie Charakterstärke:
Ist eine wichtige Eigenschaft, die jeder haben sollte.
D wie Druck:
Muss man aushalten können, ansonsten geht man kaputt.
E wie Erster Schiedsrichtereinsatz:
Hatte ich bei einem Spiel der männlichen Jugend D.
F wie Familie:
Ist eine wichtiger Rückhalt, der vieles im Hintergrund auffangen kann.
G wie Gesundheit:
Ist bei allem Ehrgeiz immer noch das Wichtigste.
H wie Hobbys:
Andere Hobbys kommen häufig zu kurz. Aber als SR hat man doch das schönste …
I wie Internet:
Ist eine nützliche Sache zur Vorbereitung und zur Informationsbeschaffung.
J wie Joggen:
Regelmäßiges Joggen ist wichtig für die Grundausdauer.
K wie Kommunikation:
Da ist es während des Spiels wie im Alltagsleben: Hört der Empfänger nicht das was der Sender gemeint haben will, dann kann es schnell zu Missverständnissen kommen.
L wie Lampenfieber:
Gehört vor jedem Spiel dazu.
M wie Musik:
Bei klassischer Musik kann ich gut abschalten.
N wie Nachbereitung:
Gehört genauso wie die Vorbereitung zum Spieleinsatz. Hier können z.B. unklare Szenen aufbereitet und Problemlösungen erarbeitet werden.
O wie Ordnungsprinzip:
Für manche lästig, jedoch unverzichtbar für einen ordnungsgemäßen Spielablauf.
P wie Profischiedsrichter:
Ist kein Allheilmittel.
Q wie Qualitätsverbesserung:
Der Wille zur Qualitätsverbesserung gehört zu jedem guten SR, denn Stillstand bedeutet Rückschritt.
R wie Restaurantbesuch:
… mit der Partnerin ist nach jedem Lehrgang obligatorisch.
S wie Schiedsrichterpartner:
Es gibt Phasen, da verbringen wir mehr Zeit miteinander als mit unseren Partnerinnen.
T wie Training:
Auch zwischen den Spieleinsätzen muss regelmäßig trainiert werden.
U wie Unvergessene Momente:
Der erste A-Kader-Lehrgang und dort das Treffen mit den Kollegen, die man bisher nur aus dem Fernsehen kannte.
V wie Videoanalyse:
Ist unverzichtbar im Zusammenhang mit der Nachbereitung, zur Eigenanalyse und bedeutet ein prima Hilfsmittel zur Verbesserung der eigenen Leistung.
W wie Wochenende:
Aufgrund der gestiegenen Zahl an Wochentagsspielen hat man auch mal ein Wochenende frei. Und diese Zeit lernt man zu schätzen.
X wie Ausschluss:
Habe ich noch nie und werde ich auch nicht mehr geben müssen. Ich muss keinen gegeben haben.
Y wie Yoga:
Ist jetzt nicht unbedingt meine Sportart.
Z wie Zukunft:
Es wäre doch langweilig, wenn man die Zukunft kennen würde.